Wie du noch mehr auf deine innere Stimme hörst

Wie du noch mehr auf deine innere Stimme hörst

Hey ihr Lieben,

Ich habe von jemandem eine Anfrage zum Thema innere Stimme gekriegt. Und da ich dachte, dass das auch andere von euch interessieren könnte, antworte ich einfach hier.

Thema einer meiner Leserin F:

Mir fällt es schwer auf meine eigene Stimme zu hören. Mein Kopf ist einfach sehr laut und insbesondere wenn andere Leute dann auch noch so wie der Kopf reden – also ganz anders als mein Herz / meine innere Stimme fehlt mir der Mut um nach innen zu hören. 

Liebste F

Ich verstehe dich so so gut. Du spürst dass du gewisse Dinge neu machen möchtest, anders machen möchtest, vielleicht zum allerersten Mal genau so machen möchtest wie dein Herz dir verspricht, sei gut. Nun hast du aber (ich schätze einfach mal laut drauf los) 25 Jahre lang alles (mehrheitlich) so gemacht wie andere wollten, wie dein Kopf dir sagte, vielleicht wie deine Eltern oder deine Lehrer oder deine Chefs wollten. Das heisst du hast noch Null Übung und Erfahrung im Auf-dich-selber-und-auf-dein-Herz-hören. Vielleicht hast du es einmal in deinem Leben versucht (aus Versehen) oder du hast es schon mal gemacht und dann kam es doch nicht so gut und fühlst dich jetzt deshalb ängstlich.

Ist doch logisch. Du bist ein Mensch, der aus Erfahrungen lernt und bisher hast du in deinem neuen Feld “Auf die innere Stimme hören” noch ganz wenige Erfahrungen. Das ist ungefähr so als würdest du lernen Fahrrad zu fahren. Du hast keine Ahnung wie das geht. Ja bei deinem Vater sieht es ganz leicht aus und wenn er dich noch ein wenig festhält, klappt es auch relativ gut aber sobald du alleine dran bist, kriegst du Angst. Vielleicht fällst du sogar mal um, vielleicht die ganze Zeit (am ersten und zweiten Tag). Vielleicht klappt es aber auch auf Anhieb. Fakt ist du kannst es nicht wissen wie es ist auf dein Herz zu hören, wenn du es nie tust. Mein Tipp um erfolgreich auf sich zu hören lautet deshalb einfach mal rein in die Sache. Einfach mal probieren. Mal hier ein bisschen und mal da ein wenig. Vielleicht wirst du dich ein wenig verletzen (zieh dir also einen Helm an – heisst so viel wie

follow your heart but take your brain with you 😀

Und wie das auch mit dem Fahrrad fahren war, anfangs ein wenig holprig so flitzt du heute schon locker über Berg und Tal oder über Asphalt in der City. Du kennst das Fahrradfahren jetzt. Du kennst dich. Du weisst wie die Bewegung funktioniert und du weisst das es mega Spass machen kann. Und wie soll ich dir sagen? Klar gibt es immer viele negative Stimmen. Die Frage ist mehr so: Musst du es denn denen recht machen? Wenn ja warum? Hast du vielleicht Angst dass sie dich sonst wenn du echt wirst, wenn du deiner wahren Aufgabe, deiner inneren Stimme folgst, dich nicht mehr so mögen werden? Well, dann tut es mir leid für sie. Sie verpassen dann nämlich dein Licht. Deine Liebe. Dein Glänzen. Dein Echt-sein und wer das nicht lieben kann, der muss wohl bei sich selbst ein wenig hinschauen. Oder?

In diesem Sinne probiere es doch immer wieder. Sei dich selbst. Habe Angst (Angst ist immer ein Teil der uns anzeigt, dass wir uns ausserhalb unserer Komfortzone bewegen. Oder hattest du schon mal Angst als Begleiterscheinung in deinem ganz gewöhnlichen Alltagsleben?) Scheitere. Lerne. Wähle neu. Mache es wieder mal jemandem recht. Mache es mal niemandem recht. Probiere aus und spüre wie es sich anfühlt. Wie möchtest du dich gerne fühlen? Lebendig? Du selbst? In deiner Selbstliebe? Wähle für dich. Jeden Tag. Du kannst alles sein und du brauchst keine Erlaubnis von anderen und falls doch, hier kannst du meine Erlaubnis ausleihen. Solange bis du deine eigene Erlaubnis findest 😉 !

 

Ich umarme dich. So much love,

 

Deborah

 

PS: Ich liebe es wenn ihr mir direkte Anfragen stellt, dann kann ich drauf eingehen oder einfach meinen Senf dazugeben. Nein nein natürlich hoffe ich immer dass ihr davon profitieren könnt meine Lieben! <3



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